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Flying Hope e.V. und Kinder-Hospiz Sternenbrücke starten Kooperation mit Flug von Fuhlsbüttel nach Essen

Hamburg, 16. Oktober 2010 – Heute startete die Kooperation von Flying Hope e.V. und dem Kinder-Hospiz Sternenbrücke mit einem gemeinsamen Flug vom Verkehrsflughafen Hamburg nach Essen. Henry B., 8 Jahre alt, der an einer Stoffwechselkrankheit leidet, nutzte gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester Hannah die Kooperation mit Flying Hope, um nach einem einwöchigen Aufenthalt in der Sternenbrücke wieder Richtung Heimat zu fliegen. Berufspilot, Vorstand und Gründer von Flying Hope Stefan Klebert sowie Berufspilot und Fluglehrer Frank Kasparek flogen Henry, seine Schwester Hannah und seine Mutter Anja B. in einem zweimotorigen Geschäftsreiseflugzeug, einer Cessna 421 zurück nach Hause.

Durch die Kooperation ermöglicht das private Pilotennetzwerk Flying Hope der Sternenbrücke jetzt und in Zukunft, erkrankten Kindern und deren Familien eine schnelle, unkomplizierte und kostenfreie Anreise in das Kinderhospiz oder nach dem Aufenthalt zurück nach Hause. Denn seit der Eröffnung im Mai 2003 steht die Sternenbrücke immer wieder vor einem Problem: Wie können Familien zu Entlastungsaufenthalten in die Sternenbrücke kommen, ohne ihre schwerkranken Kinder und sich selbst stark belastenden Reiseanstrengungen auszusetzen?

„Kranken Kindern zu helfen, in dieser Lebensphase durch das Fliegen Freude und Erleichterung zu erfahren ist unser Ansporn “, erklärt Flying Hope-Gründer Stefan Klebert, selbst Vater von zwei Kindern und Vorstandsvorsitzender der Schuler AG, das Ziel des gemeinnützigen Vereins. „Unsere Piloten möchten ihre Begeisterung für das Fliegen teilen – und wissen, dass sie mit diesen kostenfreien Flügen etwas schenken, was ohne sie gar nicht oder nur schwer zu ermöglichen wäre“.

Ute Nerge, Gründerin und Leiterin des Kinder-Hospiz Sternenbrücke: „Schon oft haben wir von unseren Familien gehört, wie beschwerlich die oft langen Anreisen für sie und ihre Kinder sind,“ beschreibt die Hospizleiterin die Situation. „Der eigene Bus oder PKW reichen dann nicht mehr aus. Gerade für Transporte in Krankenwagen kommen auf die Eltern jedoch erhebliche Kosten zu, die von den Krankenkassen zu weiter entfernt liegenden Kinderhospizen oft nicht getragen werden. Und wie sollen wir, wenn es unserem Kind schlechter geht in die Sternenbrücke kommen? , fragen mich unsere Eltern immer wieder voller Sorge. Unser erster Flug-Passagier Henry müsste normalerweise fünf bis sechs Stunden liegend in einem Krankenwagen verbringen. Für das Kind eine große Strapaze, für die Familie eine große Belastung. Ich freue mich sehr mit Flying Hope einen Partner gefunden zu haben, mit dem wir dieses Erlebnis und diese große Entlastung noch vielen anderen Kindern schenken können.“

Auch Anja B., die Mutter von Henry ist froh über den gelungenen Transfer: „ Ich bin froh und dankbar, den weiten Weg mit Henry und Hannah von der Sternenbrücke in Hamburg zu uns nach Hause in Essen in der Hälfte der Zeit geschafft zu haben. Jetzt wissen mein Mann und ich, dass wir jederzeit, auch wenn es Henry schlechter gehen sollte, kurzfristig und schnell in die Sternenbücke gebracht werden können.“

Die Kooperation von Sternenbrücke und Flying Hope e.V. ermöglicht den Familien die Reisezeit auf ein Minimum zu verkürzen. Ein Anruf der Betroffenen genügt, um den Transport für die Patienten zu organisieren. Flying Hope plant in Zukunft mehr als 500 Flüge pro Jahr. Schirmherr des gemeinnützigen Vereins ist die AOPA, der Verband der allgemeinen Luftfahrt e.V

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke hilft Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit begrenzter Lebenserwartung, ein würdevolles Leben bis zu ihrem Tod führen zu können. Auf dem oft über viele Jahre dauernden Leidensweg können die Familien zusätzlich im Rahmen der Entlastungspflege für mindestens 28 Tage im Jahr im Kinderhospiz aufgenommen werden, um für den weiteren schweren Weg Kraft zu schöpfen und Erholung zu finden.

Kinderkrankenschwestern und –pfleger, Schmerztherapeuten, Erzieher, Seelsorger, Trauerbegleiter und Sozialarbeiterinnen sind im Rissener Kinderhospiz vor Ort, um die Eltern und Kinder zu begleiten und liebevoll zu pflegen – ihr Gefühl von Alleinsein und Isolierung zu lindern und sie auch seelisch und körperlich zu entlasten. Für diese Arbeit ist das Kinder-Hospiz Sternenbrücke dringend auf Spenden angewiesen.


www.sternenbruecke.de

Kinder-Hospiz Sternenbrücke, Pressearbeit
Christiane Schüddekopf
Tel. 040-81 99 12 15
Fax: 040-81 99 12 50
c.schueddekopf@sternenbruecke.de
www.sternenbruecke.de



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Flying Hope e.V. gegründet – AOPA hat Schirmherrschaft übernommen – Piloten und Flugzeugeigentümer engagieren sich ehrenamtlich für kranke Kinder

Hamburg, 16. Oktober 2010 –Flying Hope e.V. startete heute in Hamburg seinen Gründungsflug von Hamburg Fuhlsbüttel zum Flughafen Düsseldorf. Berufspilot Stefan Klebert, selbst Vater von zwei Kindern und Vorstandsvorsitzender der Schuler AG, gründete den Verein um kranken Kindern kostenfreie Flüge zwischen zuhause und Krankenhaus oder auch in die Ferien und Kuraufenthalte zu ermöglichen. Der erste Kooperationspartner von Flying Hope e.V. ist das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg Rissen. Henry B., 8 Jahre alt, stoffwechselkrank und Gast im Kinder-Hospiz Sternenbrücke startete heute gemeinsam mit Mutter und Schwester in einem zweimotorigen Geschäftsflugzeug Richtung Heimat Essen.

Durch die Kooperation ermöglicht das gemeinnützige Pilotennetzwerk Flying Hope dem Kinderhospiz Sternenbrücke jetzt und in Zukunft, erkrankten Kindern und deren Familien eine schnelle, unkomplizierte und kostenfreie Anreise oder nach dem Aufenthalt zurück nach Hause. Denn seit der Eröffnung im Mai 2003 steht die Sternenbrücke immer wieder vor einem Problem: Wie können Familien zu Entlastungsaufenthalten in die Sternenbrücke kommen, ohne ihre schwerkranken Kinder und sich selbst stark belastenden Reiseanstrengungen auszusetzen?

„Kranken Kindern zu helfen, in dieser Lebensphase durch das Fliegen Freude und Erleichterung zu erfahren ist unser Ansporn “, erklärt Flying Hope-Gründer Stefan Klebert das Ziel des gemeinnützigen Vereins. „Viele Piloten teilen ihre Begeisterung für das Fliegen gerne – und wissen, dass sie mit diesen kostenfreien Flügen etwas schenken, was ohne sie gar nicht oder nur schwer zu ermöglichen wäre“.

Flying Hope e.V. plant in Zukunft mehr als 500 Flüge pro Jahr und hofft darauf, weitere Piloten für ein ehrenamtliches Engagement begeistern zu können. Die AOPA hat die Schirmherrschaft des gemeinnützigen Vereins übernommen.